Mittwoch, 22. Februar 2012

[Rezension] - "Die Stadt der verschwundenen Kinder" von Caragh O´Brien

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (24. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 345352800X
ISBN-13: 978-3453528000
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre


Inhalt
Die 16 jährige Gaia wächst in einer nicht so schönen Welt auf! Nahrung, Kleidung und Unterhaltung muß sich hart erarbeitet werden. Viele sehnen sich danach, ein besseres, erfüllteres Leben zu führen.
Aber das Glück liegt nicht auf ihrer Seite! Um in einer besseren Welt leben zu können, gehört eine Menge Glück dazu. Denn nur "Auserwählte" haben die Möglichkeit, in einer geheimnisvollen Stadt zu leben. Allen anderen ist der Zutritt dieser Stadt außerhalb der Mauern verwehrt. Sie müssen sich mit dem zufrieden geben, was die Enklave ihnen zur Verfügung stellt. Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Gaia und ihre Mutter sind Hebammen. So schwer es ihnen auch fällt, diese Babys ihren Müttern zu entreißen, sie dürfen sich dem Gesetz der Enklave nicht widersetzen. Denn ansonsten droht ihnen die Todesstrafe. Eines Tages werden die Eltern von Gaia verhaftet! Gaia steht ganz alleine da! Sie fängt an, sich Fragen zu stellen. Was passiert hinter diesen Mauern? Was passiert mit den Babys, die jeden Monat abgegeben werden? Sie schmiedet einen geheimnisvollen Plan und begiebt sich auf die Suche nach den Antworten! Was sie dabei erlebt, und ob sie das große Rätsel der geheimnisvollen Stadt lösen kann....lest selbst!

Meine Meinung

Eigentlich fehlen mir immer noch die Worte! Dieses Buch war meine erste Dystopie! Am Anfang wußte ich nicht, ob dieses Genre überhaupt etwas für mich ist. Aber dann...nach ca. 80 Seiten, hat mich das Buch so gepackt, dass ich 250 Seiten in einem Rutsch gelesen habe! Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Gaia und ihren Eltern weitergeht.

Gaia ist mit ihren 16 Jahren schon ziemlich erwachsen. Ganz alleine stellt sie sich ihren Aufgaben, ohne Angst über eventuelle Konsequenzen zu haben. Mich hat dies sehr beeindruckt.

Auch die "erste Liebe" kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Wie ein zarter "Sommerhauch" wird sie beschrieben, ohne dabei etwas von der Spannung zu nehmen. Man taucht in die Geschichte ein und gibt erst dann Ruhe, wenn man den Buchdeckel wieder zugeschlagen hat!

Für mich war dieses Buch eine absolute Bereicherung! Ich werde zwar kein Dauerleser von Dystopien werden, aber die Fortsetzung "Das Land der verlorenen Träume" steht schon jetzt auf meiner Wunschliste!


Fortsetzung: "Das Land der verlorenen Träume"












Kommentare:

  1. Mensch, ich muß es unbedingt noch lesen, aber jedesmal wenn ich mich herankämpfe, kommen neue Bücher hier an *seufz* .. vielleicht sollte ichs doch mal zwischen schieben?

    Ich kenne es nicht, aber ich kann Dir verraten, es gibt wahnsinnig tolle Dystopien!! Es ist ein wirklich tolles Genre. Ich lese zwar auch immer wieder andere zwischendurch, kehre aber trotzdem immer wieder dahin zurück, weils einfach möglich wäre ... weil niemand weiß, ob es nicht mal Realität sein könnte ... das hat doch irgendwie irgendwas.

    Ich kann Dir nur empfehlen .. besorg Dir "Die Bestimmung" ... es ist ganz anders aber grandios! Genau wie die Tribute von Panem, Das verlorene Eden .. und und und ... :)

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  2. Ich werde mir jetzt gleich mal "Die Bestimmung" bei amazon anschauen. ;) Ich kann mir schon vorstellen, zwischendurch immer mal wieder Dystopien zu lesen! Und ich glaube, dann werde ich auch gerne auf deine Empfehlungen zurückgreifen!
    DANKE, liebe Sandra!

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  3. Hmm okay, scheinbar liest du auch Sachen für dich ich mich interessieren könnte, ich mag deine Rezis und bin jetzt mal Leserin geworden, ich lass mich mal überraschen ob noch tolle Sachen für mich dabei sind.

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