Sonntag, 3. Juni 2012

[Rezension] "Scheißleben" von Manuela Inusa


Broschiert: 200 Seiten 
Verlag: Books on Demand; Auflage: 3. Auflage. (16. April 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3848205300 
ISBN-13: 978-3848205301

Stacey, 17 Jahre alt,  fühlt sich dick, hässlich und ist dazu auch noch Mischlingskind. Gemeinsam mit ihrer Mutter, wächst sie in einem Hamburger Plattenbau auf. Von ihrer Mutter gehasst, von den Mitschülern gehänselt, die Schule abgebrochen - nicht gerade ein Leben, welches Stacey sich gewünscht hat. Eines Tages findet sie die auf einem Zettel die Adresse von ihrem angeblichen Vater in Amerika. Von nun an hat Stacey nur noch ein Ziel: Nach Atlanta zu reisen und ihren Vater zu finden. Eine Suche nach ihrer Herkunft und vor allem eine Suche nach sich selbst!

Mir fehlen immer noch die Worte! Ein grandioses Buch. Einfach unbeschreiblich. Selbst beim Schreiben bekomme ich noch eine Gäsehaut. 

Direkt von der ersten Seite an, war ich absolut mit der Geschichte verbunden. Stacey, die mir am Anfang etwas schüchtern vorkam, wird immer selbstbewusster und versucht, sich alleine durch ihr Leben zu kämpfen. Bereits in jungen Jahren war sie ganz auf sich alleine gestellt. Bewundernswert, dass sie noch die Kraft aufbringen kann, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. 

Es gab so viel Momente in diesem Buch, wo ich Stacey am liebsten in den Arm genommen hätte. Ich habe mit ihr gelacht, mich gefreut und auch geweint. Mich hat dieses Buch persönlich sehr berührt und auch sehr zum nachdenken gebracht. Ich glaube, man sollte sich nie aufgeben. Es gibt immer einen Weg in die Zukunft. Manche Entscheidungen muß man treffen, auch, wenn sie dein weiteres Leben dadurch beeinflussen werden!

Für mich ist dieses Buch ein ganz besonderer Schatz! Manuela Inusa ist großartiges Buch gelungen! Respekt!

✭✭✭✭✭

1 Kommentar:

  1. Habe dieses Buch auch erst knapp 2 Wochen gelesen und war auch direkt in der Geschichte gefangen und hat mich auch sehr erührt.
    Stacey ist wirklich zu bewundern ... wenn ich da so an mich denke, ich hätte richtig Angst alleine in die USA zu reisen und rechne es ihr hoch an, dass sie solch einen Mut hatte und sich auf die Suche gemacht hat ...

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