Freitag, 14. November 2014

[Rezension] "Und Eva sprach..." von Jana Voosen

http://www.amazon.de/Und-Eva-sprach-Jana-Voosen/dp/3453417895/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1414686978&sr=8-1&keywords=Jana+Voosen

Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2014
Sprache: Deutsch 
ISBN-13: 978-3453417892
Facebookseite der Autorin: Klick
Leseprobe:Klick

Wer kenn sie nicht? Die Geschichte von Adam und Eva. Doch eigentlich geht es gar nicht um Eva, sonder um Evi. Ok...Adam ist auch irgendwie von der Partie. Aber nur, wenn sie sich im Paradies begegnen. Ansonsten ist Evi nämlich seit fünf Jahren mit Alexander zusammen. Doch irgendwie hat Evi eine kleine Schwäche für hübsche Männer. Sie sucht Hilfe bei einem Therapeuten, der sie während einer Hypnosesitzung zurück ins Paradies schickt. Doch hilft diese Therapie wirklich?

Ich liebe ja die Geschichten von Jana Voosen. Sie sind immer so erfrischend. Auch in diesem Roman geht es lustig daher. Die Charaktere waren mir direkt sympathisch. Ok...Evi hat, trotz fester Beziehung, eine Schwäche für hübsche Männer. Diesen kleinen Fehler versucht sie ja, Gott sei Dank, mit einem Therapeuten aufzuarbeiten. Was Evi in ihrer Hypnose-Therapie so alles erlebt, ist zum "schief" lachen. Ich möchte daher auch nicht zu viel verraten. Aber eins kann ich euch sagen, trotz Witz und viel Charme, schafft es die Autorin, auch wichtige Themen zu durchleuchten. Ich bin immer wieder an einen Punkt gekommen, auch genau über diese Themen nachzudenken. Somit ist es nicht einfach nur ein "witziger" Roman, sondern auch etwas, was uns innehalten läßt. 

Nicht ganz so gut gefallen hat mir das Ende. Aber dies ist einfach Geschmacksache und hat nichts mit der Geschichte an sich zu tun. Wie bereits in den anderen Büchern hat es Jana Voosen wieder einmal geschafft, mich für einige Stunden aus dem Alltag zu entführen und in eine wundervolle Geschichte einzutauchen zu lassen. 

Ich wette, jeder von euch wird sich ein Stück weit in Adam und Eva.....ähm.....Evi und Alexander, wiederfinden. 




Dienstag, 4. November 2014

[Rezension] "Mein langer Weg nach Hause" von Saroo Brierley

http://www.amazon.de/Mein-langer-nach-Hause-f%C3%BCnfundzwanzig/dp/3548375634/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1414997027&sr=8-1&keywords=Mein+langer+Weg+nach+Hause

Taschenbuch: 256 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2014
Sprache: Deutsch 
ISBN-13: 978-3548375632 
Originaltitel: A Long Way Home
Leseprobe: Klick

Eigentlich ist es fast unmöglich, passende Worte für dieses Buch zu finden! Ein 5 jähriger Junge, der auf einem Bahnhof in Indien verloren geht, einige Zeit auf der Straße lebt und schließlich, durch Glück, an eine Adoptionsstelle gelangt, die ihm ein wundervolles Zuhause ermöglicht. Doch auch Jahrzente später läßt ihn seine Herkunft nicht los. Er macht sich, per Google Earth, auf die Suche nach seiner Heimatstadt....

Dieses Buch gehört zu denen, die einen nicht mehr los lassen, nachdenklich stimmen und zu Tränen rühren. Ein Buch, welches uns zeigt, wie verdammt gut es uns doch in Deutschland geht! Ein Buch welches uns lehrt, dass Familie auch Zusammenhalt sein kann und das man gemeinsam alles schafft. 

Ich habe die Geschichte um Saroo förmlich in mich aufgesogen. Ich konnte gar nicht so schnell blättern, wie ich lesen wollte. Saroo erzählt die Geschichte aus seinen Erinnerungen. Wie muss es einem 5 jährigen Jungen gehen, der seine Familie verliert und auf den Straßen von Kalkutta versucht zu überleben? Welche Ängste muss er gehabt haben? Fragen, über die ich mich gar nicht traue, nachzudenken. Doch der Glaube an sich und seine Familie, hat ihn stark gemacht. Er hat überlebt und ist heute ein glücklicher, junger Mann. 

Der Schreibstil ist sehr flüßig und sobald man anfängt zu lesen, ist man in seiner Geschichte gefangen. Es geht gar nicht anders, man muss wissen, wie das Schicksal um Saroo und seine Familie weitergeht. Ein Mann, der mit den Jahren gereift ist und sein Herz am rechten Fleck hat. Eine Familie, die ohne Wenn und Aber zusammenhält. Mich hat diese Geschichte sehr beeindruckt und ich glaube jetzt auch ganz fest an das folgende Sprichwort:

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft!

Lieber Saroo, vielen Dank, dass wir an deiner Geschichte teilhaben durften!!!!